San Bernardino
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San Bernardino

2'066 m

Graubünden

Seit Jahrhunderten ist der San Bernardino einer der großen Nord-Süd-Übergänge der Alpen, der das deutschsprachige Rheinwald mit den italienischen Tälern im Süden Graubündens auf 2.066 Metern verbindet.

HC
1'184
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Seit Jahrhunderten ist der San Bernardino einer der großen Nord-Süd-Übergänge der Alpen, der das deutschsprachige Rheinwald mit den italienischen Tälern im Süden Graubündens auf 2.066 Metern verbindet. Seit der Urgeschichte in Gebrauch und erstmals 941 dokumentiert, transportierte er Händler, Maultierzüge und Reisende zwischen zwei Welten und trägt den Namen von San Bernardino von Siena, dem umherziehenden Prediger, der hier im frühen 15. Jahrhundert Halt gemacht haben soll. Sein Gipfel markiert eine wahre Schwelle: den Wasserscheide zwischen dem Rhein und dem Po und die Grenze, wo Deutsch dem Italienischen weicht.
Heute gehört die alte Passstraße, da der Großteil des Durchgangsverkehrs durch den 1967 eröffneten Tunnel verschlungen wird, denjenigen, die sie suchen. Mehr als vierzig Haarnadelkurven schlängeln sich den südlichen Hang hinunter zur Mesolcina, vorbei an einem kleinen See, der unter den kahlen Gipfeln der Lepontinischen Alpen liegt. Im Winter unter Schnee geschlossen, ist der San Bernardino weit mehr als ein Pass: ein hoher, ruhiger Übergang zwischen zwei Kulturen und eine der lohnendsten Auffahrten in den Alpen für jeden Radfahrer, der von den großen Straßen der Berge angezogen wird.

NAME
Soazza
STARTHÖHE
574 m
GIPFELHÖHE
2'066 m
DISTANZ
24.0 km
HÖHENGEWINN
1'549 m
NETTOHÖHENGEWINN
1'492 m
Ø STEIGUNG
6.2%
MAX. STEIGUNG
16.0%
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